Erster Mittelaltermarkt rund um Schloss Romrod |
| Posted by Jürgen (jbäuml) on Apr 15 2008 at 16:49 |
Erster Mittelaltermarkt rund um Schloss Romrod
Rund um das Schloss herrscht vom 26. bis 28. September buntes mittelalterliches Treiben
Sonntag wird die mittelalterliche Gruppe „Die Streuner“ ab 11 Uhr bis zum Schluss der Veranstaltung aufspielen

ROMROD (bl) – Das vor einigen Jahren erweckte Schloss zu Romrod wird in der Zeit vom 26. bis 28. September Schauplatz des ersten mittelalterlichen Marktes sein. Das Bestreben des Hermann von Rumerode (Torsten Schweiner) war es schon seit langem um und in diesem schönen Schloss, das vorher auch eine Wasserburg war, mit Leben aus dem Mittelalter zu erfüllen. Nun endlich ist es soweit, denn im September werden Minnesänger, Gaukler und Jongleure sowie zahlreiche Ritter und Gewandete dieses Gelände mit bunten Leben aus der damaligen Zeit erfüllen. Nur im Fackelschein und bei leiser Minnemusik wird das Fest am Freitag eröffnet werden. In den darauf folgenden Tagen werden noch zahlreiche Händler und Marktbestücker sowie Meister der handwerklichen Kunst und Klänge aus dem Mittelalter zusehen und hören sein. Romrod war schon in den früheren Jahren auf einem wichtigen Handelsweg gelegen. Hermann von Rumerode und die Gruppe Tempus Miraculum werden mit ihrem Gefolge nicht nur ein Ritterlager zum anfassen bieten, sondern auch einiges zum Programm beitragen. Auch für diejenigen, die Interesse an dem Mittelalter haben, wird gerne einiges darüber berichtet werden, wie es bei diesem Gruppen zugeht. Höhepunkt wird am Sonntag ab 11 Uhr die mittelalterliche Gruppe „Die Streuner“ sein.
An der großen Heerstraße, die von Giessen über Grünberg nach Niederhessen führt und die den Namen „die Straße durch die kurzen Hessen“ trägt, liegt an der Antrift das Städtchen Romrod, einst Sitz eines mächtigen und angesehenen Adelsgeschlechtes und später der Lieblingsaufenthalt der hessischen Fürsten.
Die Herren von Romrod bauten bereits im 11. Jahrhundert eine Burganlage, die im Laufe der Jahrhunderte in den Besitz der Kurfürsten von Hessen überging. Ab 1937, als durch einen tragischen Unfall auch der letzte Erbe starb war die Burganlage, mittlerweile Schloss Romrod, in hessischen Staatsbesitz übergegangen. Von 1970 ab waren die Gebäude verwaist.
Wiedererweckt wurde das Schloss aus seinem Dornröschenschlaf durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die das Gebäude 1996 erwarb, und es umfassend und aufwendig restaurierte.
Heute beherbergt es eine Seminarstätte der Stiftung Denkmalschutz und eines der beliebtesten Tagungshotels Deutschlands, das Hotel Schloss Romrod.
Dieses geschichtliche und räumliche Potential wollen sie nutzen um ihren 1. Mittelaltermark Schloss Romrod zu veranstalten. Es sind dies „Hermann von Rumerode“ sowie „Eduard von Eisenbach“, deren Idee es war, hier einen mittelalterlichen Markt direkt im und am Schloss auszurichten.
Sie können bei Interesse, ob Betreiber, Handwerker oder sonstige Mitwirkende noch weitere Informationen einholen unter: www.mittelaltermakt-schloss-romrod.de
oder telefonisch unter 06636 – 919300.
Obwohl noch die Vorbereitungen im vollen Gange sind und sich noch Handwerker und Betreiber anmelden können, ist bis zum heutigen Tage schon einige geplant und vorbereitet worden. Übrigens und dies ist wohl sehr selten, sind die Eintrittspreise sehr zivil gehalten, pro Person und Tag zahlen die Erwachsenen 5 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei, gewandete Besucher zahlen den halben Preis.
Zum Auftakt der Veranstaltung am Freitag, dem 26. September ist eine romantische Nacht geplant. Der Schlosspark soll „mittelalterlich“ beleuchtet werden. Der Minnesänger „Harz von Hatzenstein“ wird die Besucher mit mittelalterlichen Klängen und Gesang am Abend unterhalten. Auch wird eine Taverne vorhanden sein, wo mittelalterliche Getränke, Met, Säfte und Bier ausgeschenkt werden. Fast alle Teilnehmer werden während der drei Tage nur in den Lagern leben.
Samstag und Sonntag wird dann überwiegend mittelalterliches Treiben herrschen. Nicht nur Rittersleut und Gefolge werden sich hier rumtreiben, sondern es werden auch viele mittelalterliche Spiele und Unterhaltungen zu sehen sein. Feuerschlucker, Zauberer, Minnesänger, Hexen und Märchenerzählerinnen werden für Abwechslung sorgen, so dass für jeden interessierten Teilnehmer und Besucher bestimmt etwas dabei sein wird. Ferner werden Schwertkämpfe und Axtwerfen ausgetragen – halt alles – was zu einem Leben im Mittelalter gehört.
Was sonst nicht üblich ist, wird aber hier sein, dass die Lager einiger Rittersleut angesehen werden können. Es werden Ritter zum anfassen sein. Natürlich fehlen auch nicht die Marktstände wo Waren gekauft werden können. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Übrigens wird „Hermann von Rumerode“ und „Eduard von Eisenbach“ mit der Gruppe „Tempus Miraculum“ mit einer kleinen Gruppe beim Romröder Schossfest sowie bei den Ferienspielen der Stadt Romrod anwesend sein.
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