FRANKFURT/MAIN (ots) - Wirtschaftsminister Dieter Posch: "Rekord-jahr 2010 für Existenzgründerdarlehen - Über 14.000 Arbeitsplät-ze in Hessen gesichert |
| Posted by Jürgen (jbäuml) on Jan 25 2011 at 04:33 |
FRANKFURT/MAIN (ots) - Wirtschaftsminister Dieter Posch: "Rekordjahr 2010 für Existenzgründerdarlehen - Über 14.000 Arbeitsplätze in Hessen gesichert"
"Mit der Gründung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen im August 2009 wurden in Hessen erfolgreich die Weichen für eine moderne zukunftsfähige und reaktionsschnelle Wirtschaftsförderung gestellt. Das Konzept hat sich bewährt und die moderne Förderpolitik zeigt Wirkung. Das erste volle Förderjahr 2010 war ein Rekordjahr mit Blick auf die Förderprogramme für Existenzgründer und solche für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU). Insgesamt wurden 1.023 Anträge mit einem Volumen von 199,4 Millionen Euro 2010 im Förderprogramm Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW Hessen) zugesagt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um mehr als 30 Prozent (2009: 905 Anträge, über 151,9 Millionen Euro)", sagten der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch und der Sprecher der Geschäftsführung der WIBank, Dr. Herbert Hirschler. "Es zeigt sich, dass die politische Entscheidung, das vorhandene Sondervermögen für Wirtschaftsförderung einzusetzen, die richtige war, weil damit praktisch revolvierende Fonds geschaffen wurden, die nicht nur einmalausgegeben werden können, sondern immer wieder zum Einsatz kommen", sagte Posch.
Hirschler ergänzte: "Seit Mitte des letzten Jahres war zu beobachten, dass die Investitionstätigkeit der mittelständischen Unternehmen spürbar zunimmt und vermehrt Kredite für Neu- und Ersatzinvestitionen nachgefragt werden. Zu Recht kann die verstärkte Nachfrage nach Kreditmitteln als Indikator für den Aufschwung nach der Wirtschafts- und Finanzkrise bezeichnet werden." Diese Tatsache spiegele sich auch in der Entwicklung der Volumina auf der Branchenebene wider. So konnten beispielsweise der Anteil des/der Maschinenbaus/Metallindustrie und der sonstigen Industrie am
Gesamtvolumen im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. "Die Anhebung des Darlehenshöchstbetrages auf 2 Mio. Euro hat das Programm zusätzlich beflügelt", sagte Dr. Hirschler.
Mit den Förderdarlehen wurden im vergangenen Jahr Investitionen in Höhe von 283,9 Mio. Euro angestoßen (Vorjahr: 236,8 Mio. Euro). Im Durchschnitt wurden dabei pro Vorhaben 194,9 T Euro Förderdarlehen eingesetzt (Vorjahr: 167,9 T Euro). Mit dem zugesagten Fördervolumen konnten 14.474 Arbeits- und Ausbildungsplätze gesichert und 828 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden. Räumliche Verteilung: größter Anteil in Südhessen, höchster Zuwachs in Nordhessen "Der größte Anteil der Förderdarlehen mit einem Volumen von insgesamt 92,6 Mio. Euro floss nach Südhessen,in den Regierungsbezirk Darmstadt. Danach folgten der nordhessische Regierungsbezirk Kassel mit einem Zusagevolumen von 59,5 Mio. Euro und der mittelhessische Regierungsbezirk Gießen mit einem Volumen von 47,3 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeichnete sich mit 53,4 Prozent der höchste Zuwachs in Nordhessen ab (Vorjahr: 38,8 Mio. Euro). In Mittelhessen stieg das Volumen um 42,5 Prozent (Vorjahr: 33,2 Mio. Euro) und in Südhessen um 15,9 Prozent (Vorjahr: 79,9 Mio. Euro)", erläuterte Posch. Auf Landkreisebene stehe der Landkreis Fulda mit einem Zusagevolumen von 23 Mio. Euro an der Spitze, gefolgt von dem Main-Kinzig-Kreis mit 14,2, Mio. EUR.
Die Förderdarlehen aus dem Kreditprogramm GuW Hessen dienen der Finanzierung des langfristigen Kapitalbedarfs bestehender und neu gegründeter kleiner und mittlerer Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Angehöriger der freien Berufe, die in Hessen investieren.
Neue Regelung 2011
"Wir wollen mit flexiblen Programmanpassungen Antworten auf veränderte Anforderungen geben", so Hirschler. "Neu ist, dass seit dem 01.01.2011 im Rahmen dieses Kreditprogramms auch Vorhaben außerhalb Hessens gefördert werden können, sofern der Antragsteller seit mindestens zwei Jahren seinen Sitz in Hessen Back
