FRIEDBERG (ksk) - Nicht nur beim Geschäftsmodell nachhaltig |
| Posted by Jürgen (jbäuml) on Aug 02 2011 at 04:53 |
FRIEDBERG (ksk)
- Nicht nur beim Geschäftsmodell nachhaltig
Sparkasse Oberhessen senkt seit Jahren kontinuierlich
Strom- und Wasserverbrauch
Die Schonung von Ressourcen steht seit
vielen Jahren im Fokus der Geschäftspolitik der Sparkasse Oberhessen. Durch
nachhaltiges Wirtschaften hat das oberhessische Kreditinstitut mit seinen über
1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den insgesamt 63 KompetenzCentren
und Filialen im Wetterau- und Vogelsbergkreis in den letzten Jahren den Strom-
und Wasserverbrauch signifikant gesenkt. „Aktuell prüfen wir im Rahmen einiger
Projekte, wie wir als regionales Unternehmen noch umweltfreundlicher werden
können“, sagte der Vorstandsvorsitzende Günter Sedlak.
Das Geschäftsmodell der Sparkassen, Geld
bei Sparern in der Region einzusammeln, um es Kreditnehmern in der Region zu
leihen, wird gerade in jüngster Zeit als nachhaltig bezeichnet. Doch auch beim
Verbrauch von Strom und Wasser – zwei der wichtigsten Verbrauchsgüter – agiert
die Sparkasse Oberhessen nachhaltig und konnte seit 2007 maßgebliche
Einsparungen realisieren. Der Stromverbrauch sank in den vergangenen vier
Jahren um knapp 20 Prozent von 4.424 auf 3.550 Megawattstunden. Im gleichen
Zeitraum ging der Wasserverbrauch von 8.794 auf 6.923 Kubikmeter zurück – das
ist eine Einsparung von 21 Prozent. Auch bei der Müllentsorgung hat sich seit
2007 viel getan. Durch eine strikte Mülltrennung ließen sich die Entsorgungskosten
um fast ein Drittel reduzieren. „Mit diesen Einsparungen leisten wir einen
nachhaltigen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt“, kommentiert Sedlak diese
Entwicklungen.
Weitere Maßnahmen sollen folgen und etwa
den Stromverbrauch weiter reduzieren. In den kommenden Monaten werden 66
Kontoauszugsdrucker ausgetauscht. Dadurch sei der Energieverbrauch dieser
Geräte um weitere 28 Prozent zu senken, verspricht der Hersteller.
Aktuell prüft die Hessische Energieagentur
in zwei großen Filialstandorten in Gedern und Homberg, welche energetischen
Sanierungsmöglichkeiten bestehen. Ein weiteres Pilotprojekt wird in der Filiale Friedberg-Ockstadt durchgeführt. Hier
werden alle herkömmlichen Leuchtmittel durch LED-Lampen ersetzt. „Von beiden
Pilotprojekten erhoffen wir uns Erkenntnisse, wie wir weiter Ressourcen
einsparen können“, so der Sparkassenchef.
Nachhaltig ist auch die Wärmeversorgung der
Sparkassenzentrale in Friedberg. Bereits seit 2004 wird die Hauptstelle, in der
über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten, durch ein
Blockheizkraftwerk versorgt, an dem auch das Bürgerspital, das Kreishaus des
Wetteraukreises und die Augustinerschule angeschlossen sind. Diese zentrale
Wärmeversorgung reduziert den jährlichen Ausstoß von Kohlendioxid um 450 Tonnen,
schwächt somit den Treibhauseffekt ab und schont die Ressourcen der fossilen
Brennstoffe. reduziert den jährlichen Ausstoß von Kohlendioxid um 450 Tonnen,
schwächt somit den Treibhauseffekt ab und schont die Ressourcen der fossilen
Brennstoffe.
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