GELTING /SCHLESWIG-HOLTSTEIN- Schock für Freiwillige Feuerwehr in Gelting: |
| Posted by Jürgen (jbäuml) on Jul 26 2009 at 15:27 |
GELTING /SCHLESWIG-HOLTSTEIN- Schock für Freiwillige Feuerwehr in Gelting:
Dieb(e) klauen Feuerwehrfahrzeug und verursachen damit schweren Unfall:
Einsatzkräfte finden eigenes Löschfahrzeug total zerstört am Einsatzort (nsn)
Von dem oder den verunglückten Täter(n) fehlte zunächst jede Spur – Bereitschaftspolizisten rückten mit Mannschaftswagen zur Suche an – Wehrführer: Wir sind wütend und können noch gar nicht begreifen, was da passiert ist – Schaden: 500.000 Euro
Da trauten die Feuerwehrleute in Gelting (Kreis Schleswig-Flensburg) wohl ihren eigenen Augen nicht. Sie wurden am frühen Samstagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 199 alarmiert. Als die Kräfte am Feuerwehrgerätehaus eintrafen dann der erste Schock an diesem Morgen: Das Gerätehaus war aufgebrochen, das große Fahrzeug der Wehr verschwunden.
Kurzerhand rückten die Helfer daraufhin mit ihren Privatfahrzeugen an die nur wenige hundert Meter entfernte Unfallstelle aus. Das zertrümmerte Fahrzeug, das dort umgestürzt auf der Straße lag, war den Kräften schließlich wohlbekannt – es handelte sich um das gestohlene Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF). Von dem oder den verunfallten Dieben fehlte zunächst jede Spur. Die Polizei forderte sofort Verstärkung an, Bereitschaftspolizisten, die bei einem Volksfest in der Nähe im Einsatz waren, eilten mit Mannschaftsbussen herbei. Allerdings blieb die groß angelegte Suche bislang erfolglos. Das Löschfahrzeug wurde bei dem Unfall komplett zerstört, Geltings Bürgermeister Uwe Linde bezifferte den Schaden auf rund 500.000 Euro.
Er kam noch in der Nacht an die Unfallstelle, kündigte an, am Montag sofort mit Fahrzeugherstellern in Kontakt zu treten. Denn: Die Freiwillige Feuerwehr Gelting absolviert zahlreiche technische Hilfeleistungen, etwa nach schweren Verkehrsunfällen. Der Ausfall des gestohlenen Fahrzeugs stellt die Führung der Feuerwehr und die Verantwortlichen der Gemeinde deshalb vor Herausforderungen. Zunächst würden nun im Ernstfall benachbarte Feuerwehren alarmiert, hieß es. Wehrführer Bernd Kraack-Petersen: „Wir sind wütend - und können noch gar nicht begreifen, was da passiert ist“.
Back
