KIRCHHEIM / HEF (past-hef) – In Gefällstrecke Wohnwagengespann in Schleudern geraten – Wohnwagen umgekippt +++Foto+++ |
| Posted by Jürgen (jbäuml) on May 08 2011 at 19:01 |
KIRCHHEIM / HEF (past-hef) – In Gefällstrecke Wohnwagengespann in Schleudern geraten – Wohnwagen umgekippt +++Foto+++
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Niederländisches Gespann außer Kontrolle
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Am Sonntag, 08.05.2011, kam es gegen 14:30 Uhr auf der BAB A7, Kassel – Fulda, Gemarkung Kirchheim, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Richtung Süd, zu einem Verkehrsunfall.
Ein niederländisches Ehepaar war mit ihrem Wohnanhängergespann auf dem Weg in den Urlaub. Der 69-jährige Gespannfahrer befuhr den rechten von drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Süden. Zwischen der Anschlussstelle Bad Hersfeld/West und dem Autobahndreieck Kirchheim kam das Gespann in dem Gefällestück des Reckeröder Bergs ins Schleudern. Grund hierfür war vermutlich nicht angepasste Geschwindigkeit. Der Wohnanhänger schaukelte sich auf und begann hin und her zu schleudern.
Der Fahrzeugführer konnte das aufgeschaukelte Gespann jedoch nicht mehr abfangen und unter Kontrolle bringen.
Der Wohnanhänger kippte um und kam seitlich auf dem mittleren und linken Fahrstreifen zum Liegen. Durch das Schleudern und das anschließende Kippen des Wohnanhängers, wurde das gesamte Inventar im Innenraum herumgewirbelt, so dass sich nichts mehr an seinem vorherigen Platz befand. Das Zugfahrzeug löste sich jedoch nicht von der Anhängerkupplung, so dass das Heck des Fahrzeugs mit der Hinterachse in die Luft gehoben wurde und auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen kam.
Das Ehepaar konnte den Pkw Subaru mit einem Schrecken, aber unverletzt, verlassen. Der mittlere und linke Fahrstreifen waren bis zur Bergung für ca. 1 Stunde blockiert. Der nachfolgende Verkehr in Fahrtrichtung Süden staute sich auf etwa drei Kilometer.
Aufgrund von Unachtsamkeit und ungenügendem Sicherheitsabstand kam es beim nachfolgenden Verkehr zu zwei weiteren Auffahrunfällen. Auch hier blieb es bei Blechschäden. Es wurden keine Personen verletzt. Der entstandene (Gesamt-) Sachschaden wird auf ca. 20.000,- Euro geschätzt.
Nachdem sie verunfallten Fahrzeuge abgeschleppt und die Fahrbahn in Fahrtrichtung Süden wieder freigegeben wurde, löste sich der Stau zeitnah wieder auf.

