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LAHNTAL / MR (ots) - Giftige Gase nach Brand in Rohstoffverwertungsbetrieb

Posted by Jürgen (jbäuml) on Jul 03 2011 at 15:04
Regional-Hessen-NEU >>

LAHNTAL / MR (ots) - Giftige Gase nach Brand in Rohstoffverwertungsbetrieb 

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Polizei und Feuerwehr fordern Fenster und Türen geschlossen zu halten

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‚Eine Person in der Zwischenzeit mit Atembeschwerden im Krankenhaus

Polizei und Feuerwehr warnen vor giftigen Gasen nach einem Brand in einem Rohstoffverwertungsbetrieb zwischen Sarnau und Goßfelden.Messergebnisse der Feuerwehr verliefen positiv. Feuerwehr und Polizei fordern Bewohner der umliegenden Ortschaften auf, sicherheitshalber im Haus zu bleiben und Fenster und Türen zu schließen. Der Verkehr rund um den Brandort ist für Fußgänger und Fahrzeuge voll gesperrt. Die Vollsperrung umfasst u.a. die Bundesstraße 62 zwischen Göttingen und Goßfelden und die Kreisstraße nach Niederwetter. Der Verkehr wird umgeleitet. In den betroffenen Ortschaften erfolgen Lautsprecherdurchsagen.

Im Zusammenhang mit dem Feuer wurde ein Bürgertelefon mit der Rufnummer 06420/823049 eingerichtet.

Der Brand entstand gegen 11.30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache. Es brennt ein großer Haufen geschredderter unterschiedlicher Materialien.

Neben der Werksfeuerwehr sind die Feuerwehren Marburg, Lahntal, Wetter und Cölbe, die technische Einsatzleitung der Feuerwehr und die Messgruppe im Einsatz.

Bislang gab es keinen Personen- und unmittelbaren Sachschaden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Betrieb sind nicht absehbar.

Da es nach wie vor in dem Rohstoffverwertungsbetrieb brennt, entwickeln sich auch noch giftige Gase. Letzte Messungen der Feuerwehr bestätigten nach wie vor erhöhte Schadstoffe. Da der Wind immer wieder auffrischt und häufig dreht bitten Polizei und Feuerwehrdie Bevölkerung der Orte im näheren und weiteren Umfeld von Sarnau imHaus zu bleiben, Fenster und Türen geschlossen zu halten und auf die Lautsprecherdurchsagen oder Rundfunkwarnmeldungen zu hören.

Mittlerweile befindet sich ein Bürger aus Sarnau, dessen vorhandene Atemwegserkrankung sich durch das Einatmen des Rauchs verschlimmerte, im Krankenhaus. 

Die Vollsperrung der Straßen rund um den Brandort dauert an. Der Verkehr sollte den Bereich weiträumig umfahren. Weder das Ende der Sperrung noch das der Löscharbeiten ist derzeit absehbar. Das eingerichtete Bürgertelefon ist weiterhin unter der Rufnummer

06420/823049 erreichbar.

Der Pressesprecher der Feuerwehr befindet sich am Brandort und steht den Medien ab sofort für weitere Auskünfte unter der Rufnummer 0160/90114498 zur Verfügung.

 

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